Einweihung Schulhaus Mattwil

Primarschule

 

Gedanken für die Ewigkeit

Am Freitagabend hat die Volksschulgemeinde Berg-Birwinken den Erweiterungsbau des Schulzentrums Mattwil eingeweiht.

Mit einer Schnitzeljagd, Pizza und Gesang feierten die Schulkinder und ihre Eltern am Freitag die Einweihung des neuen Schulhauses in Mattwil. Der Erweiterungsbau für drei Millionen Franken wurde bereits im letzten Sommer fertiggestellt. Ein Einweihungsfest war wegen der Pandemie aber nicht gut möglich und so hat die Schulgemeinde Berg-Birwinken dies nun nachgeholt.

«Es ist vollbracht. Casa scholari constructa est!», sagt Schulleiter Peter Kuhn Rey am Festakt auf dem Sportplatz, dem gegen 200 Gäste beiwohnen. «Die Schule ist ein Ort, an dem gelernt wird fürs Leben. Ein Ort, wo Treffen und Kultur stattfinden.» Dank des Anbaus mit zwei neuen Schulzimmern und Gruppenräumen kann die Volksschulgemeinde Berg-Birwinken nun alle Schulkinder vom Kindergarten bis zur 6. Klasse an einem Ort beschulen.

Höhere Kosten wegen Mehrarbeiten

Das nicht mehr genützte Schulhaus Birwinken wird die Schulgemeinde verkaufen. Der Spatenstich für den Anbau in Mattwil erfolgte im September 2020 mit einer kurzen Feier, Gesang der Schulkinder und dem Freilassen von Brieftauben.

Schulpräsident Benno Rast erläutert am Festakt, dass die Baukostenabrechnung leicht höher ausfällt als die budgetierten drei Millionen Franken. «Im Altbau haben wir zusätzliche Sanierungs- und Renovationsarbeiten vorgenommen, die nicht geplant waren. Die Kosten für den Neubau blieben im gesetzten Rahmen.» Der Altbau wurde energetisch saniert, eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach und eine Wärmepumpe installiert. Auch der Innenbereich wurde teilweise renoviert.

Am Festakt singen die Schulkinder ein Lied für das neue Schulhaus und ihren «Maklahabi»-Song – das Lied über ihre Wohnorte Mattwil, Klarsreuti, Happerswil und Birwinken. Dann flitzen drei Kinder mit einem Dreirad über den Platz und bringen Schulleiter Peter Kuhn Rey einen Memorystick mit, auf dem die Kinder und Lehrpersonen ihre Wünsche für die Zukunft des neuen Schulhauses gespeichert haben. «Wünsche für die Ewigkeit», sagt Kuhn.

Bericht und Fotos von Mario Testa aus der Thurgauer Zeitung, Ausgabe vom 03. Mai 2022

 

Zurück